Langstrecken-Saisonauftakt in Zagreb

Am letzten Oktoberwochenende packte das Studierendenteam der Universität Wien, mittlerweile schon fast traditionell, den Achter ein und fuhr zum Langstrecken-Saisonauftakt nach Zagreb, wo als Teil der Capital Cup Rennserie alljährlich ein Rennen auf dem Fluss Sava ausgetragen wird.

Nachdem die Frauenmannschaft der Uni Wien letztes Jahr sogar mit zwei kompletten Frauenachtern antrat, konnte diesmal ein Frauenachter und ein Mixed-Boot entsandt werden. Für die Mixed-Mannschaft stiegen vier Ruderer der Uni Wien Männer mit ins Boot. In 18:10 Minuten brachte auch das Mixed-Boot das Rennen souverän hinter sich. Sie erruderten in ihrer Kategorie sogar den zweiten Platz. Also einmal Gold und einmal Silber für die Ruderinnen und Ruderer der Uni Wien!

Das Uni-Team aus elf Sportlerinnen, vier Sportlern und einem Steuermann zählte Athletinnen und Athleten aus vier Nationen und acht Vereinen im Alter von 19 bis 28 Jahren. Die Mannschaft aus Studentinnen und Studenten wurde auch durch Alumni unterstützt. Außerdem unterbrach Steuermann Lukas extra seine Prüfungsvorbereitung, um in gewohnter Manier die perfekte Linie auf der Sava zu finden. 


Die Uni Wien Mannschaft von links nach rechts (vorne): Lea Spierrer, Lara Schaffler, Vivian van der Vrie, Hanna Czenz, Stm. Lukas Weninger, Hanna Geisselreiter, Katrin Stögmüller; (hinten): Leonard Büll, Max Lehrer, Maximilien Marinov, Andreas Pinzek, Theresa Zekoll, Laura Kermer, Michaela Homzova, Caroline Haginger und Henriette Ringleb. (© Institut für Sportwissenschaft/Universität Wien)

Neues Team

Das Rennwochenende in Zagreb war auch das erste Mal, dass Theresa Zekoll und Katrin Stögmüller die organisatorischen und administrativen Aufgaben rund um den Wettkampf übernahmen. Danke hier noch einmal an Nora Zwillink, die diese Aufgabe die vergangenen Jahre allein geschultert hat. Für die sportliche Organisation der Männer- und Frauenmannschaft stehen dabei drei weitere RudererInnen zur Seite.

Außerdem hatte die Uni Wien Mannschaft auch Unterstützung von zwei neuen Gesichtern. Für eine davon war es sogar ihr erstes Rennen in einem Riemenboot und sie meisterte diese Aufgabe mit Bravour. Gerade mit Beginn des neuen Semesters freut sich das Uni Team natürlich immer über neue SportlerInnen zum Verstärken der Mannschaft. 


Die Mannschaft des Frauenachters freut sich riesig über die verdienten Gold- und Silbermedaillen. Vollständige Ergebnisse des Rennens hier (PDF). (© Institut für Sportwissenschaft/Universität Wien)

Beginn der Wintersaison

Während die Langstrecke in Zagreb den Beginn der Saison für die Rudermannschaft der Uni Wien bedeutet, ist sie zugleich auch die letzte Regatta für dieses Jahr. Natürlich werden Ausfahrten am Sonntagvormittag beibehalten solange die Alte Donau eisfrei ist. Daneben werden die kommenden Wochen aber vor allem dazu genutzt, am Ergometer die notwendige Kraft und Ausdauer für die großen Regatten im Frühjahr aufzubauen. Als kleine Eigenmotivation wird dabei die 30k-Challenge dienen, die schon diese Woche mit den ersten 30 Minuten startet.

Mit den Indoor-Rudermeisterschaften des ÖRV im Jänner gibt es die Möglichkeit, sich als Uni Team auch am Ergometer zu messen. Der Fokus wird dieser Saison weiterhin auf den Capital Cup Rennen liegen. Diese finden jeweils im Herbst in Zagreb und Prag statt. Im Frühling geht es dann zuerst nach Budapest, bevor im Mai wieder das Heimrennen am Donaukanal in Wien ansteht. 


Abseits der Regattastrecke gab es auch genug Möglichkeiten, sich als Mannschaft besser kennenzulernen. Nach der Ankunft am Freitag ging es zu gemeinsamen Pizzaessen und vor der gemeinsamen Rückreise am Sonntag gab es noch genügend Zeit, Zagreb bei Nacht zu erkunden. (© Institut für Sportwissenschaft/Universität Wien)