Worauf legen wir noch Wert?

"Einmal Alltag, bitte!" Wer wünscht sich nicht Normalität? Aber wollen wir wirklich zur "gewohnten" Routine zurück? Studien zeigen, dass die Pandemie unsere Werteordnung verändert hat. Viele Menschen geben an, ihr Konsumverhalten geändert zu haben, sich eine Arbeitszeitverkürzung zu wünschen oder mehr auf das eigene Wohlbefinden zu achten. Gleichzeitig droht weltweit eine Verschärfung sozialer Ungleichheit. Unsere Expert*innen diskutieren ein Semester lang zur Frage "Worauf legen wir noch Wert?".

Semesterfrage-Diskussion

Am Montag, 17. Jänner 2022, fand die Podiumsdiskussion zur Semesterfrage statt. Soziologe Armin Nassehi (LMU München) führte mit einer Keynote ins Thema ein. Anschließend diskutierten mit ihm Rechtsphilosophin Elisabeth Holzleithner und Sozialethiker Alexander Filipović (beide Uni Wien), sowie Wirtschaftspsychologin Katharina Gangl (Institut für Höhere Studien). Es moderierte Martin Kotynek, Chefredakteur von DerStandard.

Hier sehen Sie den Livestream der Podiumsdiskussion zum Nachschauen:

 Aktuelle Meldungen

18.01.2022

Podiumsdiskussion zur Semesterfrage: "Worauf legen wir noch Wert?"

Am 17. Jänner fand die abschließende und hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion zur Semesterfrage "Worauf legen wir noch Wert?" statt. Der Soziologe Armin Nassehi führte mit einer Keynote ins Thema ein und diskutierte anschließend mit Expert*innen zum Thema.

2 Frauen mit zwei Meter Abstand sitzen auf zwei Parkbänken und unterhalten sich

13.01.2022

Solidaritätsstudie zur Corona-Pandemie: "Die Menschen kümmern sich wieder mehr um sich"

Eine großangelegte Interview-Studie untersucht die Solidarität in Pandemiezeiten in zehn europäischen und in zwölf lateinamerikanischen Ländern. Die Studienleiterinnen von der Universität Wien geben im Interview Einblicke in die ersten Ergebnisse.

 Weitere Meldungen

  VORHERIGE SEITE 1 2 3 NÄCHSTE SEITE  
Universität
 
Computerarbeitsplatz

Quiz: Worauf legen wir noch Wert?

Die aktuelle Semesterfrage der Universität Wien setzt sich mit dem pandemiebedingten Wertewandel in unserer Gesellschaft auseinander. Wie viel wissen Sie darüber?

11.01.2022 | [weiter]

Wissenschaft & Gesellschaft
 
Symbolgrafik mit Icons von LGBTIQ* Fahnen

Holzleithner: "Gendergerechtigkeit braucht mehr Sichtbarkeit und Ressourcen"

Egal ob Frau mit Kopftuch oder Transgender: Für mehr Gleichstellung der Geschlechter und ethnischer Minderheiten braucht es Sichtbarkeit im öffentlichen Raum. Warum das aber zu noch mehr Diskriminierung führen kann und wieso man trotzdem nicht aufgeben sollte, erklärt Rechtsphilosophin Elisabeth Holzleithner von der Uni Wien.

21.12.2021 | [weiter]

Forschung
 

Sozialgeschichte: Politische und gesellschaftliche Umbrüche auf globaler Ebene

Im Rahmen der aktuellen Semesterfrage resümiert Osteuropahistoriker und Wittgenstein-Preisträger Philipp Ther über die Hintergründe seines Projekts "Die große Transformation" und erklärt warum dabei der Blick auf die Gesellschaft genauso wichtig ist wie auf Politik und Wirtschaft.

09.12.2021 | [weiter]

Universität
 
Hans Bernhard Schmid

Toleranz der Ignoranz

Der Philosoph Hans Bernhard Schmid beschäftigt sich in seinem Gastbeitrag auf "derStandard.at" mit dem Unterschied von Wissens- und Wertfragen. In der politischen Epistemologie kommt beides zusammen.

07.12.2021 | [weiter]

Podcast
 
Sylvia Kritzinger

Audimax: "Demokratische Grundrechte im Spannungsfeld"

Die Pandemie-Maßnahmen haben bei der östereichischen Bevölkerung zu einem massiven Vertrauensverlust geführt – sowohl in die Regierung als auch in Institutionen insgesamt. Im Podcast spricht Politikwissenschafterin Sylvia Kritzinger über neue Ergebnisse des "Austrian Corona Panel Projects" und der "Austrian National Election Study".

02.12.2021 | [weiter]

Wissenschaft & Gesellschaft
 
Alexander Filipović

Sozialethik: Wenn die letzte Bastion von Privatheit fällt…

Sozialethiker Alexander Filipović von der Uni Wien hat sich den Medien und dem gesellschaftlichen Wandel verschrieben. Zu seinem Job gehört es (auch), die "mahnende Stimme" zu sein – vor allem, wenn Konzerne in unsere innersten Gedanken vordringen möchten.

30.11.2021 | [weiter]

Forschung
 
Ein Mann und eine Frau kochen gemeinsam

Das bisschen Haushalt: Wenn durch die Pandemie Geschlechterrollen aufbrechen

Caroline Berghammer forscht am Institut für Soziologie der Universität Wien zu den gesellschaftlichen Konsequenzen der Corona-Pandemie. Wie verändern sich Familien- und Berufsalltag? Haben manche Änderungen sogar Potenzial für die Zukunft?

25.11.2021 | [weiter]

Wissenschaft & Gesellschaft
 

NACHGEFRAGT: Welchen Wert hat Familie heute?

Familien übernehmen zentrale Aufgaben für die Gesellschaft. Aber welcher Wert wird ihnen zugeschrieben? Darüber diskutierten am 23. November Uni Wien-Familiensoziologin Ulrike Zartler und ORF-Journalistin Simone Stribl. Das Gespräch gibt es ab sofort zur Nachschau.

24.11.2021 | [weiter]

  VORHERIGE SEITE 1 2 3 NÄCHSTE SEITE  

Mehr über die Semesterfrage

Seit mittlerweile sechs Jahren stellt die Universität Wien gemeinsam mit dem uni:view Magazin und in Kooperation mit der Tageszeitung "Der Standard" jedes Semester die Semesterfrage: eine große Frage zu einem Thema, das die Gesellschaft aktuell bewegt (alle bisherigen Semesterfragen im Überblick).

Die Semesterfrage #12 im Wintersemester 2021/22 lautet: Worauf legen wir noch Wert? 
Von Oktober 2021 bis Jänner 2022 werden Wissenschafter*innen der Uni Wien diese Frage aus ihren unterschiedlichen disziplinären Blickwinkeln beantworten und sie online mit den Leser*innen des "Standard" und mit unserer Uni Wien-Community diskutieren (#semesterfrage). Bei der abschließenden Diskussionsveranstaltung am Montag, 17. Jänner 2022, 18 Uhr, hält Armin Nassehi, Soziologe an der LMU München, die Keynote und diskutiert anschließend mit Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis. Wir laden Sie schon heute herzlich dazu ein.